Zuletzt waren wir 2018 in der Türkei, bedingt durch Corona und das schwere Erdbeben mussten wir mehrmals eine Reise absagen. Diesmal hat es geklappt.
Von Adana aus ging es erstmal ein paar Tage nach Iskenderun. Danach nach Gaziantep – bekannt für sein „reiches kulinarisches Erbe“ das als immaterielles Kulturerbe von der UNESCO anerkannt wurde. Am bekanntesten ist sicherlich das Baklava, was wirklich hervorragend ist. Kostet aber dann auch über 20€ / kg. Wenn es billiger wird, sind weniger Pistazien drinnen, dafür mehr Sirup. Die Burg ist leider seit dem Erdbeben geschlossen. Der Bazar hat uns gut gefallen und auch das Zeugma Mosaik Museum.
Von Gaziantep ging es dann weiter nach Nemrut und völlig unerwartet in sehr tiefen Schnee. Wir waren im „Sunrise Hotel“ am entfernten Nord-Ost Eingang in Sichtweite des Gipfels. Neben der Straße war der Schnee teilweise über 2m hoch. Und leider gab es auch noch keine fertige Spur bis zu den Statuen. Wir mussten uns selbst den Weg bahnen. Mit nassen Schuhen und Socken hat es geklappt. Man ist ganz schön tief eingesunken, teilweise bis zum Oberschenkel… Es hat sich aber gelohnt… Erst am Nachmittag wurde der Weg halbwegs freigelegt, mit Kettenfahrzeug – da war das Wetter dann aber schon wieder schlecht.
Weiter ging es nach Mardin. Hoch gelegen mit Blick bis an die Syrische Grenze hat man tolle Aussicht. Viele schöne Gebäude gibt es zu besichtigen. Ein Ausflug führte uns ins syrische Grenzgebiet, in die Ruinen von Dara. Imposant waren die tiefen Zisternen. Unser nächstes Ziel Sanliurfa – oder nur Urfa – hat uns gut gefallen: mit schönem Bazar, Karpfenteich und schönem Aussichtspunkt über der Moschee. Als Highlight gilt Göbekli Tepe – die älteste je gefundene Kultstätte. Entsprechend viel wird verlangt – 21 Euro Eintritt für ein Shuttle und eine kleine Ausgrabung… In Adana waren wir dann wieder am Ende der Tour. Vom Hotel aus hatten wir einen super Blick über die Stadt insbesondere auf die Moschee.
Der Reise hat uns in eine doch etwas abgelegene aber auch sehr schöne Ecke der Türkei geführt. Der internationale Tourismus ist nicht wirklich entwickelt, es wird kaum Englisch gesprochen, mal mehr mal weniger. Somit fühlt man sich als Europäer relativ fremd aber nicht unwohl. Die Menschen sind herzlich und nett. Fahren, auch in den Großstädten, war kein Problem. Wir kommen wieder.




































































































